Typische Startpfade
Du musst yonesty nicht vollständig einrichten, bevor der erste Nutzen entsteht. Starte lieber mit einem klaren Use Case und den dafür wichtigsten Basismerkmalen. Sobald diese gut gepflegt sind, verbindest du sie miteinander und erzeugst damit Leistungsmerkmale. Yona kann anschließend helfen, die verknüpften Daten besser zu verstehen, Fragen zu beantworten und nächste Schritte abzuleiten.
Die wichtigste Empfehlung lautet: Starte nicht mit allem gleichzeitig. Wähle einen sinnvollen Einstieg, zum Beispiel ein Team, einen Prozessbereich, einen Zielschwerpunkt oder einen Feedbackprozess. Entscheidend ist, dass die ersten Daten nicht isoliert bleiben, sondern direkt so verknüpft werden, dass ein spürbarer Nutzen im Alltag entsteht.
Startpfad 1: Rollen und Verantwortung klären
Dieser Startpfad passt, wenn in der Organisation unklar ist, wer wofür verantwortlich ist oder Rollen zwar existieren, aber nicht sauber beschrieben sind. Beginne mit Personen, Teams und Rollen. Beschreibe anschließend, welche Verantwortung hinter einer Rolle steckt, und verbinde die Rolle mit relevanten Prozessen und Fähigkeiten.
Beispiel: Ein Team möchte klären, wer im Angebotsprozess welche Verantwortung übernimmt. Zuerst werden die beteiligten Rollen beschrieben. Dann werden diese Rollen mit dem Prozess „Angebot erstellen“ verbunden. Danach zeigt die RACI-Matrix, ob Verantwortlichkeiten klar sind oder Lücken bestehen. Yona kann helfen, Rollenbeschreibungen zu verbessern oder unklare Verantwortlichkeiten zu erklären.
Startpfad 2: Feedback und Entwicklung starten
Dieser Startpfad passt, wenn Mitarbeitendengespräche strukturierter, ehrlicher und handlungsorientierter werden sollen. Beginne mit Personen, Rollen, Feedbackvorlagen und Aktivitäten. Danach können Feedbackgespräche auf Basis einheitlicher Vorlagen angelegt, durchgeführt und abgeschlossen werden.
Beispiel: Ein Unternehmen möchte Entwicklungsgespräche einheitlicher gestalten. HR- oder People-Verantwortliche erstellen eine Feedbackvorlage. Teamleiter führen damit Gespräche, würdigen Erfolge, sprechen Entwicklungsthemen offen an und leiten konkrete Aktivitäten ab. Diese Aktivitäten werden gemeinsam mit Mitarbeitenden besprochen und später im nächsten Gespräch nachverfolgt. Yona kann helfen, Feedbackfragen vorzubereiten, Gesprächsinhalte zusammenzufassen oder „Your next steps“ klarer zu formulieren.
Startpfad 3: Ziele wirksam machen
Dieser Startpfad passt, wenn Ziele zwar formuliert sind, aber Fortschritt, Verantwortung oder Wirkung nicht ausreichend sichtbar werden. Beginne mit Zieltypen, Zielstruktur, Verantwortlichen und Teams. Verbinde Ziele danach mit Prozessen, Rollen oder Aktivitäten, damit klar wird, wer was zur Zielerreichung beiträgt.
Beispiel: Ein Bereich verfolgt das Ziel, die Durchlaufzeit eines Prozesses zu reduzieren. Das Ziel wird angelegt, einem Team und einer verantwortlichen Person zugeordnet und mit dem betroffenen Prozess verbunden. Aktivitäten zeigen konkrete Verbesserungsmaßnahmen. Yona kann helfen, Zielzusammenhänge zu erklären, offene Handlungsfelder zu erkennen oder Fragen zur Zielerreichung zu strukturieren.
Startpfad 4: Prozesse sichtbar machen
Dieser Startpfad passt, wenn Abläufe, Verantwortlichkeiten oder Prozessgrenzen unklar sind. Beginne mit Prozesskategorien, Prozessgruppen und einzelnen Prozessen. Beschreibe die Prozesse einfach und verständlich. Verbinde sie anschließend mit Rollen, Zielen, Anwendungen oder RACI-Informationen.
Beispiel: Eine Organisation möchte ihre Wertschöpfungsprozesse transparenter machen. Zuerst werden Kategorien wie Steuerungsprozesse, Wertschöpfungsprozesse und Unterstützungsprozesse angelegt. Danach werden Prozessgruppen und konkrete Prozesse beschrieben. Rollen werden zugeordnet, und die Matrix zeigt, ob Verantwortung eindeutig ist. Yona kann helfen, Prozessbeschreibungen verständlicher zu formulieren oder Lücken in der Prozesslandschaft zu erkennen.
Startpfad 5: Yona sinnvoll nutzen
Dieser Startpfad passt, wenn Yona früh als KI-Unterstützung erlebbar werden soll. Wichtig ist: Yona braucht gute Daten. Starte deshalb mit einem begrenzten, aber gut gepflegten Ausschnitt deiner Organisation. Verbinde Rollen, Prozesse, Ziele, Feedbacks und Aktivitäten so, dass Yona sinnvolle Zusammenhänge erkennen kann.
Beispiel: Ein Team pflegt zunächst seine Rollen, wichtigsten Prozesse, aktuellen Ziele und Feedbackaktivitäten. Danach können Nutzer Yona fragen, welche Rolle mit welchem Prozess verbunden ist, welche Aktivitäten aus Feedbackgesprächen entstanden sind oder welche nächsten Schritte zur Zielerreichung beitragen. So wird YONA nicht als allgemeiner Chatbot genutzt, sondern als Unterstützung auf Basis der eigenen Organisationsdaten.